Am heutigen Nachmittag wurden wir um 15:58 Uhr zunächst mit dem Alarmstichwort „B1 – Brandnachschau / Rauchentwicklung“ zu einem Wohngebäude alarmiert.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war aus größerer Entfernung deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Im Eingangsbereich des Gebäudes waren bereits Rußablagerungen sichtbar, zudem war der Kellerbereich stark verraucht. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde das Einsatzstichwort umgehend auf „B3 – Brand“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.
Ein Atemschutztrupp ging sofort zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Dort konnte ein Brand im Bereich der Photovoltaiktechnik sowie des Batteriespeichers festgestellt werden. Das Feuer wurde zügig unter Kontrolle gebracht.
Da die beschädigten Batteriespeicher aus Sicherheitsgründen aus dem Gebäude entfernt werden mussten, wurden im weiteren Einsatzverlauf die Feuerwehren Bachhausen, Höhenrain und Allmannshausen mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.
Aufgrund der hohen sommerlichen Temperaturen von über 30 °C sowie der körperlich sehr belastenden Arbeiten unter Atemschutz kamen insgesamt fünf Atemschutztrupps zum Einsatz. Diese kontrollierten sämtliche Wohnungen auf eine Ausbreitung von Rauch und Feuer und brachten das beschädigte Brandgut aus dem Gebäude ins Freie.
Parallel dazu wurde das Gebäude mit einem Überdrucklüfter umfassend entraucht. Die Bayernwerk Netz GmbH schaltete das Gebäude zudem stromlos, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten.
Nachdem die Batteriespeicher beziehungsweise deren Reste ins Freie verbracht und abschließend kontrolliert worden waren, konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.
Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.
Nach den anschließenden Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten konnte der rund dreistündige Einsatz beendet werden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Berg, Bachhausen, Höhenrain und Allmannshausen sowie der Rettungsdienst, die Polizei und die Bayernwerk Netz GmbH.












